Die malischen Streitkräfte (FAMa) verfügen nun über einen neuen Komplex, der der Führung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft ihrer Spezialeinheiten dient. Der Präsident der Übergangsregierung, General Assimi Goïta, weihte am Dienstag, dem 15. September 2026, das Hauptquartier des Autonomen Bataillons für Spezialkräfte und die zugehörigen Ausbildungszentren (BAFS-CA) in Sénou ein.
Der auf einem rund 15 Hektar großen Gelände errichtete und vollständig aus dem Staatshaushalt finanzierte Komplex umfasst verschiedene Infrastrukturen für den operativen Betrieb und den Alltag des Militärs. Dazu gehören insbesondere Verwaltungs- und Unterkunftsgebäude, ein Restaurant, eine Turnhalle, ein Exerzierplatz, Lagerhallen und technische Einrichtungen.
Das Gelände profitiert außerdem von Verbesserungen in den Bereichen Straßen, Sanitäranlagen, Wasserversorgung und Brandschutz.
Das Staatsoberhaupt überreichte den Kommandeuren der beiden Einheiten die Insignien des Kommandos für Spezialoperationen (COS). Zu diesem Kommando gehören die BAFS-CA, die FAT, die Aufklärungs- und Interventionsgruppe (GRI) und die Luft-Spezialkräfte.
Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte, Generalmajor Élisé Jean Dao, betonte die Wichtigkeit von Ausbildung, Abhärtung und Einsatzbereitschaft für Spezialeinheiten.
Er gedachte der im Kampf gegen den Terrorismus gefallenen Soldaten und wünschte den Verwundeten eine rasche Genesung. Zudem bekräftigte er das Engagement der Streitkräfte für die Rückkehr der als Geiseln festgehaltenen Soldaten zu ihren Familien.
Mit dieser neuen Infrastruktur wollen die malischen Behörden die Kapazitäten zur Aufnahme, Ausbildung und Vorbereitung von Einheiten stärken, die für Spezialeinsätze und Terrorismusbekämpfung zuständig sind.
Djamila Kambou
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