Die geringen Niederschläge bereiten dem Tschad Sorgen. Angesichts des drohenden Rückgangs der landwirtschaftlichen Produktion fordert Präsident Mahamat Idriss Déby Itno die Regierung auf, einer möglichen Nahrungsmittelknappheit durch den Aufbau zusätzlicher Getreidereserven vorzubeugen.
Das Staatsoberhaupt stattete am Dienstag, dem 15. September 2026, einem Lager des Nationalen Amtes für Ernährungssicherheit (ONASA) einen unangekündigten Besuch ab. Ziel war es insbesondere, den Stand der verfügbaren Vorräte zu ermitteln und die Fähigkeit des Landes zur Bewältigung potenzieller Marktengpässe zu bewerten.
Im Anschluss an diesen Besuch ordnete der tschadische Präsident der Regierung an, proaktive Maßnahmen zum Aufbau der notwendigen Nahrungsmittelreserven zu ergreifen. Er forderte zudem ein rasches Handeln in Handels- und Finanzfragen, um die Folgen einer möglichen Krise für Ernten und Viehbestand abzumildern.
„Wir ergreifen jetzt alle notwendigen Maßnahmen, um die Widerstandsfähigkeit unserer Nation zu stärken“, sagte Mahamat Idriss Deby Itno.
Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden Regenarmut, die Besorgnis über sinkende landwirtschaftliche Erträge und weitere Schwierigkeiten für Viehhalter auslöst. Die Regierung will sich vorbereiten, bevor die potenziellen Folgen für Angebot und Preise gravieren.
Das Staatsoberhaupt versichert, dass die Behörden weiterhin gemeinsam mit den Landwirten, Viehzüchtern und der gesamten Bevölkerung im Einsatz sind.
Yolande Bazié
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