Der Bau des modernen Schlachthofs in Fada N'Gourma hat einen Fertigstellungsgrad von 58,34 % erreicht und entspricht einer Investition von über 3,5 Milliarden FCFA. Die Anlage, deren Baufortschritt am Montag, dem 14. September 2026, vom Staatsminister für Landwirtschaft, Wasser, Tierhaltung und Fischerei, Kommandant Ismaël Sombié, begutachtet wurde, soll zur weiteren Transformation der Tierproduktion in der Region Goulmou beitragen.

Der zukünftige Schlachthof ist für die Verarbeitung von 70 Rindern, 200 kleinen Wiederkäuern und 40 Schweinen täglich ausgelegt und zielt darauf ab, die Schlacht- und Verarbeitungskapazitäten zu stärken sowie die Hygiene und die hygienische Sicherheit von Tierprodukten zu verbessern.
Das Projekt ist Teil der „Agropastoralen, Wasserbau- und Fischereioffensive 2026–2028“, insbesondere im Rahmen der Sonderoperation „Null Viehexporte“. Ziel ist es, die lokale Viehverarbeitung zu fördern und die Wertschöpfung rund um die Tierproduktion zu steigern.

Vor Ort nimmt die Infrastruktur schrittweise Gestalt an. Sie wird insbesondere Viehställe für Rinder, Schafe/Ziegen und Schweine, Entladerampen, Lagerflächen, eine Krankenstation, eine Kantine, Anlagen zur Abfallbehandlung, eine autarke Wasserstation und einen Generator umfassen. Auch ein Videoüberwachungssystem ist geplant.
Der Schlachthof wird außerdem mit einer kompletten Schlachtanlage für Rinder und Schafe/Ziegen, einer speziellen Linie für Schweine sowie einer Maschine zur Kompostherstellung ausgestattet sein.
Zum Abschluss des Besuchs begrüßte der Staatsminister den Fortschritt der Arbeiten und hob die besonderen Schwierigkeiten hervor, die mit dem Projekt verbunden sind.
„An einigen Standorten gab es bereits Infrastrukturen, die saniert, angepasst oder ergänzt werden mussten. Hier mussten wir praktisch bei Null anfangen“, erklärte er und fügte hinzu, dass die erzielten Ergebnisse „einen beträchtlichen Arbeitsaufwand“ widerspiegeln.
Für den Minister besteht die Herausforderung nun darin, diese Dynamik bis zum Abschluss des Projekts aufrechtzuerhalten. Er lobte das Engagement der Verwaltungs- und Kommunalbehörden, der Unternehmen, der technischen Teams sowie die Unterstützung der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte.
Über die Anlage selbst hinaus wird dem zukünftigen Schlachthof eine bedeutende Rolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Nutztieren und Fleisch zugeschrieben. Er muss insbesondere verbesserte Schlachtbedingungen bieten, die Lebensmittelsicherheit erhöhen, die Weiterverarbeitung unterstützen und mehr wirtschaftliche Chancen für Landwirte, Händler und andere Akteure der Branche schaffen.
Kommandant Ismaël Sombié betonte jedoch einen Punkt: Die Qualität der Arbeiten muss den formulierten Ansprüchen gerecht werden. Die Übereinstimmung der Anlagen mit den Plänen und Normen muss insbesondere während der Abnahme- und Inbetriebnahmephase überprüft werden.
Mit einem Fertigstellungsgrad von 58,34 % schreitet das Projekt weiterhin voran. Ziel bleibt die Schaffung einer modernen und funktionalen Infrastruktur, die einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der Viehproduktion und zum Wirtschaftswachstum der Region Goulmou leisten kann.
Djamila Kambou
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