In Kenia plant die Regierung, die Kontrollen für ausländische Staatsangehörige im Straßenhandel und Einzelhandel zu verschärfen. Ab dem 7. September werden Inspektionen im Straßenhandel und Einzelhandel durchgeführt. Präsident William Ruto hat erklärt, dass diese Sektoren künftig ausschließlich kenianischen Staatsangehörigen vorbehalten sein sollen.
Das Staatsoberhaupt erwähnte ausdrücklich chinesische Händler, deren Präsenz Kritik von einigen lokalen Akteuren hervorgerufen hat. Nairobi ist der Ansicht, dass ausländische Investoren Aktivitäten priorisieren sollten, die Arbeitsplätze schaffen und die Produktion ankurbeln, anstatt mit lokalen Anbietern zu konkurrieren.
Dieser Ansatz ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Stärkung der Rolle kenianischer Staatsangehöriger in der Wirtschaft. Der derzeit im Parlament befindliche Gesetzentwurf zur Förderung lokaler Wertschöpfung zielt ebenfalls darauf ab, die Beteiligung von Kenianern an ausländischen Unternehmen zu erhöhen, insbesondere durch lokale Beschäftigung und Auftragsvergabe.
Der 7. September markiert somit den Beginn einer Kontrollaktion, die die Spielregeln im kenianischen Lokalhandel grundlegend verändern könnte.
Yolande Bazié
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