In der Gesundheitszone Mabalako im Gebiet Beni hat sich eine besorgniserregende Situation entwickelt. In Visiki wurden in den letzten zehn Tagen acht Todesfälle registriert.
Diese besorgniserregende Situation betrifft die Bevölkerung von Visiki seit Sonntag, dem 23. August 2026. Derzeit sind noch mehr als 50 Kranke in Krankenhäusern bettlägerig.
Die Besorgnis wächst, insbesondere da die genaue Ursache dieser Krankheit weiterhin unbekannt ist. Die Gesundheitsbehörden haben den Ursprung dieser Krankheit, die die Bevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiterhin betrifft, noch nicht ermittelt.
Es zeichnet sich jedoch eine erste Spur ab: der Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung. Diese könnte mit dem Verzehr von Maniok-Fufu zusammenhängen, das möglicherweise bei einer Beerdigung verunreinigt wurde. Diese Hypothese muss noch durch Untersuchungen und Analysen der zuständigen Gesundheitsbehörden bestätigt werden.
Ein Appell zur Evakuierung
Tchetche Aliamini Musubao, Sekretärin und Berichterstatterin der lokalen Zivilgesellschaft, fordert die Verlegung von Patienten in Gesundheitseinrichtungen mit größeren Behandlungskapazitäten.
„Wir appellieren dringend an die politischen, administrativen und gesundheitlichen Behörden des Gebiets Beni und der Provinz Nord-Kivu, diese Situation ernst zu nehmen. Wir fordern die sofortige Verlegung aller Patienten in größere Gesundheitseinrichtungen zur intensiven und angemessenen Überwachung“, bat er eindringlich.
Die Zivilgesellschaft appelliert außerdem an die Bevölkerung, nicht in Panik zu geraten und die Hygienemaßnahmen zu beachten, während sie gleichzeitig mit den Gesundheitsteams zusammenarbeitet.
Cheick Omar Ouedraogo
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