Die Sahel-Staaten-Allianz will ihre Mineral- und Energieressourcen besser nutzen. In Ouagadougou stand bei der Eröffnung der SAMAO (Sahel and West Africa Mining and Energy Week) und der ersten Energie-, Bergbau- und Kohlenwasserstoffwoche der AES (Sahel and Africa Economic Alliance) am Dienstag, dem 15. September 2026, das Ressourcenmanagement im Mittelpunkt der Diskussionen.
Unter dem Vorsitz von Premierminister Rimtalba Jean Emmanuel Ouédraogo brachte die Zeremonie Vertreter der drei ESA-Länder, Experten und Wirtschaftsakteure zusammen, um Fragen im Zusammenhang mit Rohstoffgewinnung zu erörtern.
Für den Regierungschef Burkina Fasas darf sich Souveränität nicht auf den Besitz von Bodenschätzen beschränken. Sie muss Staaten auch ermöglichen, deren Ausbeutung besser zu kontrollieren und die lokale Verarbeitung weiterzuentwickeln.
Dieses Ziel beruht insbesondere auf der Sicherung von Produktionsgebieten, der lokalen Verarbeitung von Rohstoffen, einer gestärkten Regierungsführung und der Verfügbarkeit zuverlässiger Energie. Das erklärte Ziel ist es, mineralische und Energieressourcen stärker zu einem Motor für Beschäftigung, Industrialisierung und sozialen Fortschritt zu machen.
Das Treffen eröffnet zudem Möglichkeiten für neue Partnerschaften. AES bekräftigt seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Investoren und Partnern, die sich einer für beide Seiten vorteilhaften Kooperation verschrieben haben.
Mit diesem Doppeltreffen will Ouagadougou den Bergbau, die Energie- und Kohlenwasserstoffindustrie zu wichtigen Sektoren des wirtschaftlichen Aufbaus und der Souveränität der Sahelstaaten machen.
Yolande Bazié
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