In Fada N'Gourma läuft der Countdown. Das Trinkwasserversorgungssystem muss bis spätestens 15. April 2027 verstärkt und in Betrieb genommen werden. Der Staatsminister für Landwirtschaft, Wasser, Tierhaltung und Fischerei, Kommandant Ismaël Sombié, lehnt weitere Verzögerungen ab.

Bei einem Besuch in der Region Goulmou gab der Minister am 14. September den Startschuss für die Arbeiten zur Verbesserung der Wasserversorgung der Stadt. Angesichts anhaltender Schwierigkeiten forderte er das mit dem Projekt beauftragte Unternehmen vor allem auf, das Tempo zu beschleunigen.
„Zehn Monate sind zu lang“, erklärte er. Für ihn kann der Zugang zu Trinkwasser nicht länger warten. Er kündigte sogar an, am 15. April persönlich zurückzukehren, um die Inbetriebnahme des Systems zu überprüfen.

Die Arbeiten am Boden erfolgen auf mehreren Ebenen. Drei neue Pumpen mit einer Förderleistung von jeweils mindestens 160 m³ pro Stunde werden installiert, um die Förderkapazität des Staudamms zu erhöhen. Die Kläranlage wird ebenfalls modernisiert, einschließlich der Instandsetzung des alten Absetzbeckens und des Baus eines neuen Moduls.
Zum Projekt gehören außerdem ein neuer 200 m³ großer Speichertank und die Verlegung einer 6,2 Kilometer langen Rohrleitung zum Hauptwasserturm.
Ziel dieses Projekts ist die nachhaltige Verbesserung der Wasserversorgung von Fada N'Gourma. Bevor dies jedoch geschehen kann, muss das Unternehmen die vom Minister gesetzte neue Frist einhalten. Diese Frist ist nun der 15. April 2027.
Yolande Bazié
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