Die Hohe Kommunikationsbehörde Guineas (HAC) hat beschlossen, Mamadou Diawo Barry, dem ständigen Korrespondenten von Jeune Afrique im Land, mit sofortiger Wirkung die journalistische Akkreditierung zu entziehen. Die Entscheidung fiel am 16. September 2026 nach einer ordentlichen Sitzung des Kommissionskollegiums der Behörde.
Laut HAC ist diese Maßnahme eine Folge von fachlichen Mängeln, die dem Journalisten bei der Berichterstattung über guineische Nachrichten vorgeworfen werden.
In ihrer Stellungnahme erklärt die Aufsichtsbehörde, sie habe „schwerwiegende Verstöße“ gegen die ethischen und beruflichen Pflichten der Journalisten in Guinea festgestellt. Sie kritisiert insbesondere den Korrespondenten dafür, dass er in seiner Berichterstattung über bestimmte Themen und Nachrichten, die das Land betreffen, die Anforderungen an Objektivität, Neutralität und Ausgewogenheit nicht beachtet habe.
Mit dieser Entscheidung wird Mamadou Diawo Barry die Akkreditierung als Journalist für Jeune Afrique entzogen. Laut der Hohen Kommunikationsbehörde (HAC) ist er auch nicht mehr befugt, im Namen des Mediums über offizielle Ereignisse in Guinea zu berichten.
Die Hohe Kommunikationsbehörde stellt jedoch klar, dass diese Entscheidung im Rahmen der Gesetze zur Pressefreiheit und deren Ausübung steht. Sie bekräftigt zudem ihr Bekenntnis zur Pressefreiheit und zum Medienpluralismus und erinnert Medienschaffende an ihre rechtlichen und ethischen Verpflichtungen.
Djamila Kambou
Erfahren Sie mehr über Afrika-News
Abonnieren Sie, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.






