Burkina Faso beabsichtigt, die friedliche Nutzung von Kerntechnologien zur Bewältigung verschiedener Entwicklungsherausforderungen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Ernährungssicherheit und Energie, zu stärken. Gesundheitsminister Dr. Robert Lucien Jean-Claude Kargougou bekräftigte dieses Engagement in Wien während der 70. Ordentlichen Tagung der Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), die vom 14. bis 18. September 2026 stattfand.
Bei diesem Treffen hob der Minister die Fortschritte hervor, die Burkina Faso mit Unterstützung der IAEA erzielt hat. Im Gesundheitssektor betrifft diese Unterstützung insbesondere die Strahlentherapie und Nuklearmedizin im Rahmen der Initiativen „Rays of Hope“ und „Atoms4Food“.
Zu den erwarteten Geräten gehört ein SPECT-CT-Scanner, dessen Anschaffung bereits im Gange ist. Diese Technologie soll die medizinischen Bildgebungskapazitäten des Landes stärken und die Behandlung bestimmter Erkrankungen, die spezialisierte Untersuchungen erfordern, verbessern.
Die Zusammenarbeit Burkina Fasos mit der IAEA beschränkt sich nicht auf den medizinischen Bereich. Sie umfasst auch Ernährungssicherheit, Energiewende, nukleare Regulierung und Sicherheit sowie die Ausbildung von Fachkräften.
In Wien plädierte Dr. Kargougou für eine fortgesetzte und verstärkte Unterstützung durch die IAEA. Ziel ist es, die nationalen Kapazitäten zu stärken und bestimmte in Burkina Faso entwickelte Initiativen als Vorbilder in der Subregion zu etablieren.
Mit diesem Ansatz will Burkina Faso die Nuklearwissenschaft und -technologie zu einem zusätzlichen Instrument der Entwicklung machen und gleichzeitig sein Bekenntnis zu deren ausschließlich friedlicher, sicherer und geschützter Nutzung bekräftigen.
Djamila Kambou
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