Ab Januar 2027 erhalten tschadische Lehrer höhere Bezüge. Sie bekommen einen zusätzlichen Bonus von 10.000 CFA-Francs, und für Januar 2028 ist eine weitere Erhöhung um 5.000 CFA-Francs geplant. Die Ankündigung erfolgte nach einem Treffen zwischen der Regierung und den Gewerkschaften des Bildungssektors.
Unter dem Vorsitz des Ministers für den öffentlichen Dienst und den sozialen Dialog, Abdoulaye Mbodou Mbami, bot die Konsultationssitzung Gelegenheit zur Prüfung der Hauptforderungen der Gewerkschaften und zu einem Update über die Umsetzung der Maßnahmen, die sich aus dem Schiedsspruch des Präsidenten der Republik ergeben.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand auch die Genehmigung von Studien für Lehrkräfte. Der Minister beauftragte die Generalsekretäre der zuständigen Ministerien mit der Ausarbeitung einer Strategie zur Gewährleistung der effektiven Umsetzung dieser Maßnahme.
Personalbeschaffung, ein weiteres vorrangiges Thema
Angesichts des wachsenden Bedarfs im Bildungssystem betonten die Gewerkschaften auch die Notwendigkeit, die Zahl der Lehrkräfte zu erhöhen. Diese Forderung gewinnt insbesondere durch die angekündigte Einführung von Zweisprachigkeit im Grundschulbereich für das kommende Schuljahr an Bedeutung.
Die Regierung muss sich zudem mit Pensionierungen, Todesfällen im Personal und der Aufdeckung von Scheinbeschäftigten auseinandersetzen. All diese Faktoren unterstreichen die Notwendigkeit einer schrittweisen Personalerneuerung, um die Kontinuität der öffentlichen Bildungsdienstleistungen zu gewährleisten.
Das Treffen, das in einer als konstruktiv beschriebenen Atmosphäre stattfand, markiert einen neuen Abschnitt im Dialog zwischen den tschadischen Behörden und den Sozialpartnern. Beide Seiten beabsichtigen, die Konsultationen fortzusetzen, um auf die Anliegen der Lehrkräfte einzugehen und die soziale und wirtschaftliche Stabilität des Landes zu wahren.
Djamila Kambou
Erfahren Sie mehr über Afrika-News
Abonnieren Sie, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.






