Guinea will die Ausbeutung seiner Bauxitvorkommen beschleunigen und gleichzeitig die notwendigen Ressourcen für eine Produktionssteigerung sichern. Eine mit dem staatlichen Bergbauunternehmen Nimba Mining Company getroffene Vereinbarung sieht eine Finanzierung von über 300 Millionen US-Dollar und die Vermarktung des Erzes über einen Zeitraum von fünf Jahren vor.
Die Vereinbarung sieht die Vermarktung von 10 bis 12 Millionen Tonnen Bauxit pro Jahr vor, mit einer Gesamtmenge, die innerhalb von fünf Jahren 60 Millionen Tonnen erreichen könnte.
Die Maßnahme erfolgt im Zuge der Bemühungen Conakrys, seine bedeutenden Bauxitvorkommen besser zu nutzen und den wirtschaftlichen Nutzen des Abbaus zu steigern. Die lokale Verarbeitung des Erzes gehört ebenfalls zu den erklärten Zielen der guineischen Behörden.
Die betreffende Produktion stammt hauptsächlich aus dem Vorkommen Tinguilinta im Nordwesten des Landes und wird über eine Lieferkette zum Hafen von Kamsar transportiert.
Über die Exportmengen hinaus besteht die Herausforderung für Guinea nun darin, mehr seiner mineralischen Ressourcen in Einnahmen und industrielle Kapazitäten umzuwandeln, insbesondere durch die Entwicklung der lokalen Verarbeitung.
Yolande Bazié
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