Senegal will den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen und gleichzeitig sicherstellen, dass die Industrie von diesem Wandel profitiert. Um dies zu erreichen, strebt das Land eine stärkere Mobilisierung lokaler Finanzmittel für Projekte in den Bereichen Solarenergie, Windkraft und Energieeffizienz an.
Ziel ist es, mehr sauberen Strom zu erzeugen, aber auch Aktivitäten rund um diese neuen Energien zu entwickeln, die in Senegal Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen können.
Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien an seinem Energiemix bis 2030 auf 40 % zu erhöhen. Um dieses Ziel zu unterstützen, sollte ein Finanzierungsmechanismus, der speziell für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz entwickelt wurde, die Mobilisierung von mehr Ressourcen lokaler Banken und Investoren ermöglichen.
Dieser Ansatz dürfte insbesondere dazu beitragen, die Abhängigkeit von Fremdwährungsfinanzierungen zu verringern, deren Kosten Wechselkursschwankungen unterliegen. Projekte können somit leichter in lokaler Währung finanziert werden.
Die Entwicklung erneuerbarer Energien sollte auch die Entstehung lokaler Aktivitäten im Bereich der Herstellung, Installation, Wartung und des Recyclings von Anlagen fördern.
Letztendlich beabsichtigt Senegal, seine Energiewende in eine industrielle Chance zu verwandeln, indem mehr Aktivitäten und Arbeitsplätze auf eigenem Territorium geschaffen werden.
Yolande Bazié
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