Frisches Fleisch ist im Begriff, seinen Platz an den Ständen der Metzger in der Stadt Labé und vor allem auf den Tellern der Haushalte zurückzuerobern.
Um diese Begegnung zwischen Fleisch und Messer wiederzuerleben, müssen die Verbraucher nun tiefer in die Tasche greifen, da die Preise wieder steigen.
Ein Kilogramm Fleisch kostet nun 60.000 Guinea-Francs, umgerechnet etwa 3.826 CFA-Francs, im Vergleich zu 50.000 Guinea-Francs zuvor. Dieser neue Preis wurde von den regionalen Behörden nach einer Woche des Konflikts festgelegt, der insbesondere durch die Schließung von Metzgereien gekennzeichnet war.
Die Maßnahme kommt vor allem den Fachleuten der Branche zugute, da diese nach eigenen Angaben mit immer höheren Kosten konfrontiert sind. Aufgrund der gestiegenen Viehkosten, Lieferengpässen und betriebsbedingten Ausgaben sehen sich die Metzger nicht mehr in der Lage, ihre bisherigen Preise zu halten.
„Ich wollte mit den Metzgern verhandeln, um den Preis auf 55.000 Francs pro Kilogramm zu senken. Doch mir wurde klar, dass dies für sie praktisch schwierig werden würde. Es gibt zu viele Mautgebühren auf dem Weg, bevor die Rinder ihr Ziel erreichen“, erklärte der Gouverneur der Region Labé, General Boundouka Condé.
Nun obliegt es den städtischen Behörden, die notwendigen Schritte einzuleiten, um die Wiederaufnahme des Betriebs in den Metzgereien und die Anwendung der neuen Tarife zu ermöglichen.
Cheick Omar Ouedraogo
Erfahren Sie mehr über Afrika-News
Abonnieren Sie, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.






