Ein Bild, das Bände über die Ambitionen von TEXFORCES-BF spricht. Bei ihrer Einweihung am 09. September erschien der Präsident von Burkina Faso in einer vollständig in Burkina Faso hergestellten Militäruniform, ohne einen einzigen Faden aus dem Ausland.
Soweit das Auge reicht, erstrecken sich die Anlagen dieser neuen Fabrik über 25 Hektar. Auf diesem riesigen Gelände werden nun die Uniformen für diejenigen hergestellt, die das Vaterland schützen.
Sobald die Baumwolle die Schwelle des Verarbeitungskomplexes überschreitet, ist sie nicht länger nur ein Rohstoff. Ihre Metamorphose beginnt. Burkina Fasos „weißes Gold“ durchläuft vier wichtige Stadien, bevor es zur Uniform der tapferen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte wird.
Vier Schritte, um Baumwolle in eine Uniform zu verwandeln
Der erste Schritt ist das Spinnen, bei dem entkörnte Baumwolle zu Garn verarbeitet wird. Anschließend gelangt sie in die Webereien und Strickereien. Dort wird das Garn weiterverarbeitet und zu Stoff oder Rohstrickware. Doch das fertige Produkt ist noch lange nicht tragbar.
Die dritte Phase führt zur Veredelung, einem entscheidenden Schritt, in dem der Rohstoff behandelt und veredelt wird, um das gewünschte Aussehen, die gewünschte Textur und die gewünschten Eigenschaften zu erzielen. Das Textil durchläuft außerdem verschiedene Bearbeitungsschritte, darunter das Färben, bevor es seinen Weg fortsetzt.
Der letzte Schritt ist die Konfektionierung. Hier wird der fertige Stoff zugeschnitten, zusammengenäht und vernäht. Unter den Händen der Arbeiter und im Rhythmus der Maschinen nimmt das Textilmaterial schließlich die Form eines Kleidungsstücks an.
Der Texforces-Komplex mit einer Verarbeitungskapazität von mehr als 12 Tonnen Baumwolle pro Tag hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich 3 Millionen Kleidungsstücke, 2 Millionen T-Shirts und mehr als eine Million Paar Socken für FDS und VDP herzustellen.
Cheick Omar Ouedraogo
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