Kuba benimmt sich in seinen Beziehungen zu Washington unmissverständlich und zeigt eine klare Haltung.
In besonders entschiedener Haltung bekräftigten die kubanischen Behörden ihre Ablehnung jeglicher Kompromisse in Bezug auf die Grundlagen ihres politischen Systems.
„Ich kann kategorisch feststellen, dass das kubanische politische System nicht verhandelbar ist. [...] Weder der Präsident noch die Funktion irgendeines Amtes sind verhandelbar“, sagte Vize-Außenminister Anayansi Rodriguez Camejo.
In einem Interview mit der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag, dem 14. April, erklärte Camejo, dass jeder äußere Aggressor auf Widerstand des kubanischen Volkes stoßen werde.
Dieser Medienauftritt erfolgt unmittelbar nach den beleidigenden Äußerungen Donald Trumps, der eine kaum verhüllte Drohung gegen Havanna aussprach. Der Präsident deutete an, die USA könnten nach der Lösung des Konflikts mit dem Iran „einen Umweg über Kuba machen“.
Gleichzeitig mildert Kuba seine harte Haltung ab, indem es eine diplomatische Öffnung andeutet. Der stellvertretende Minister erklärt sich zwar zu einem Dialog mit Washington bereit, obwohl er an den als nicht verhandelbar geltenden Positionen festhält, vorausgesetzt, dieser konzentriert sich auf Fragen von gemeinsamem Interesse und findet auf der Grundlage gegenseitigen Respekts statt.
Cheick Omar Ouedraogo
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